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Aldo Rossi:
Aldo Rossi (1931 – 1997), italienischer Architekt und Professor für
Architektur an der Universität Venedig.
1959 machte er sein Examen an der Polytechnischen Hochschule in
Mailand. Anschließend arbeitete er als Assistent an der
Stadtplanungsschule von Arezzo und am Universitätsinstitut für
Architektur in Venedig, seit 1965 als Dozent an der Fakultät für
Architektur der Polytechnischen Hochschule in Mailand; mehrere
Veröffentlichungen seit 1966.
Seit 1971 dort Professor für architektonischen Entwurf, bis er 1972
Professor für Projektentwurf an der ETH Zürich wurde. Später auch
Gastdozent an Universitäten in China, Japan, Spanien und in den USA
(Harvard). Er hatte Ausstellungen seiner Entwürfe in vielen
europäischen und amerikanischen Städten, galt als „metaphysischer
Poet der Konstruktion" und als einer der zehn berühmtesten
Architekten der Welt.
Rossi gewann 1990 als erster Italiener den „Internationalen
Pritzker-Preis für Architektur" und war Mitglied der Akademie von
San Luca.
Seine wichtigsten Bauten: Herrschaftliche Anlage in Gallarate,
Mailand (1969 bis 1974), Friedhof von Modena (1971), Oberschule von
Fagnano Olona/Varese (1972 bis 1977), Welt-Theater in Venedig
(1979), Gebäude in der Rauchstraße, Berlin (1979), GFT-Büroblock in
Turin (1985 bis 1986), Stadthalle von Borgorico/Padua (1985 bis
1986), Lighthouse-Theater in Toronto (Kanada), Palace-Hotel- und -Restaurantkomplex
in Japan, Triumphbogen-Denkmal in Galveston/Texas (USA),
Präsidentenkomplex in Pocono Pines/Pennsylvania (USA), Carlo Felice-Theater
und seine folgende Rekonstruktion (1991), Museum von Maastricht
(1992), Entwürfe für Bauten an der Friedrichstraße und am Potsdamer
Platz. - 1997 starb Rossi 66jährig an den Folgen eines schweren
Verkehrsunfalls.
S-Bahn Potsdamer Platz
U-BahnPotsdamer Platz
129, 148, 200, 248, 348
Die
Blauen Männer