Berliner Philharmonie

»Berliner Philharmonie eine durchaus interessante Geschichte«

Die Berliner Phillharmonie ist eines der bekanntesten und beliebtesten Wahrzeichen von der Hauptstadt Deutschlands, Berlin. Wer vor allem klassische Musik und Kammermusik liebt, für den ist ein Besuch in der Berliner Philharmonie Pflicht.

Es gibt zum Einen einen Saal, die sogenannte Philharmonie und zum Anderen einen Saal extra für Kammermusik. Die Preise reichen von 7 Euro für einen Stehplatz bis zu 150 Euro für die besten Plätze direkt vor dem Orchester in der Philharmonie. Im Kammersaal reicht die Preisspanne von 8 bis 35 Euro. Jeden Tag können Sie in den Genuss der einzigartigen Klänge von unterschiedlichen Musikern bzw. viel mehr Künstlern in der Berliner Philharmonie kommen.

Philharmonie Berlin

Philharmonie Berlin

Berliner Philharmoniker: Die Künstler

Die Berliner Philharmoniker, wie die Künstler des Orchesters genannt werden, haben Ihren Urspung einen langen Orchestergeschichte zu verdanken, über die wir gerne einen kurzen Einblick gewähren.

Im Frühjahr 1882 wollte Benjamin Bills anlässlich einer Konzertreise nach Warschau seinen Mitgliedern der Kapelle nur eine Bahnfahrt in der 4 Klasse gewähren. Daraufhin verlassen 50 Mitglieder freiwillig diese Kapelle und begründen gemeinsam die „Frühere Bilsesche Kapelle“, die Unterstützung durch den Konzertagenten Hermann Wolff erfährt. Er riet ihnen ihren Namen in „Berliner Philharmonisches Orchester“ umzuändern. Dabei sucht der Konzertagent Wolff ebenfalls nach einer geeigneten Lokalität und so wurde aus einer ehemaligen Rollschuhbahn die „Philharmonie“. Sowohl der Krieg und der Nationalismus hatten für die Kultur und somit auch für die Philharmonie schwerwiegende Folgen, sodass viele Musiker in tiefe Abgründe gerieten. Ein Hin und Her bei den Dirigenten erschwerte diese Zeit zunehmends.

Erst nach der Entnazifizierung 1947 konnte Wilhelm Furtwängler die Leitung als Chefdirigent erneut übernehmen. Dieser stirbt allerdings 1954. Sein Nachfolger ist der bekannte Herbert von Karajan. Er arbeitetete hart mit dem Orchester und erarbeitetete mit diesem zusammen eine Perfektion und eine spezielle Klangkultur. 1967 wurden eigene Festspiele in der Berliner Philharmonie umgesetzt. Die sogenannten Osterfestspiele Salzburg. In die Ära Karajan fiel ebenso der Neubau der Berliner Philharmonie. Der Konzertsaal wurde von Hans Scharoun entworfen und 1987 mit dem Kammersaal erweitert.

Furtwängler – Karajan – Abbado

Der bisherige Leiter Karajan starb 1989, sodass ein neuer Nachfolger in die Berliner Philharmonie eintauchte: Claudio Abbado. Dieser führte sogenannte zyklische Konzerte ein, z.B. „Faust“. 1998 gab Abbado bekannt, dass er seinen Vertrag nicht über 2001/2002 verlängern wird. Mit Sir Simon Rattle gelang es dem Orchester einen Dirigenten der jüngeren Generation für sich zu gewinnen. Seit 2002 wurde die Stiftung Berliner Philharmoniker gegründet und eröffnete neue Gestaltungsräume. Die Deutsche Bank fördert die Stiftung Berliner Philharmoniker mit sehr großem Engagement.

Sie sehen, dass die Berliner Philharmonie eine durchaus interessante Geschichte hat.

Sie sind herzlich Willkommen zu den Konzerten, aber auch wer kein Konzert besuchen, sich aber die Räumlichkeiten anschauen möchte, kann an Führungen teilnehmen. Circa 1 Stunde dauert eine Führung, die auf Deutsch als auch auf Englisch erfolgen kann.