POTSDAMER PLATZ
BERLIN
Die Neue Mitte der Stadt
Reise Info
Potsdamer Platz S 1, 2, 25, 26
Potsdamer Platz U 2
Mendelssohn-Bartholdy-Park U 2
129, 148, 200, 248, 348
Basis Informationen
Der Potsdamer Platz ist eine Verkehrsdrehscheibe im Zentrum Berlins im Bezirk Mitte, Ortsteil Tiergarten, von der mehrere große Straßen ausgehen. Das nach 1990 größtenteils neu bebaute Terrain zählt mittlerweile zu den markantesten Orten der Stadt und wird von zahlreichen Touristen frequentiert.Informationen...
Die
Blauen MännerTheater am Potsdamer Platz
Marlene-Dietrich-Platz 1
10785 Berlin
Beginn: Montag 20 Uhr, Donnerstag 18 + 21 Uhr, Freitag 18 + 21 Uhr, Samstag 15 + 18 + 21 Uhr, Sonntag 18 Uhr
Berlin - Potsdamer Platz
JAHRESZAHLEN UND DATEN VOM POTSDAMER PLATZ.
Der Potsdamer Platz ist einer der geschichtsträchtigsten Plätze Berlins. Ursprünglich ein Randplatz der königlichen Residenz, wird er innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem der zentralen Plätze Berlins, das bald zur Weltstadt anwächst.Eigentlich war der Potsdamer Platz nur eine Straßenkreuzung, die dem angelegten, barocken Leipziger Platz vorgelagert war. Mit dem Bau des Potsdamer Bahnhofs 1838 entwickelte sich die Kreuzung innerhalb weniger Jahrzehnte vom ruhigen Vorstadtbereich zu einem der zentralsten Plätze Europas. Bereits 1890 fuhren vom Potsdamer Platz jährlich über 1,4 Mio.
Fahrgäste ab, weit mehr als von den anderen Bahnhöfen
Berlins. Das schnelle Bevölkerungswachstum und der
sprunghaft wachsende Tourismus ließ eine Vielzahl von
gastronomischen Betrieben entstehen. Ende des 19.
Jahrhunderts war der Potsdamer Platz mit 92 Restaurants, 10
Destillen, 13 Café und 36 Schankwirtschaften die
beliebteste Flaniermeile Berlins. Hier wohnten Bankiers,
Geschäftsleute, Künstler und Adel.
Um die Jahrhundertwende entstanden Nobelhotels, Bier- und Weinhäuser (Haus Vaterland, Hotel Fürstenhof, Hotel Esplanade, Pschorr Bräuhaus, Weinhaus Huth, Café Josty). In den zwanziger Jahren wurde der Potsdamer Platz der verkehrsreichste Europas. 100.000 Menschen, 20.000 Autos und 30 Straßenbahnlinien verlangten nach Verkehrsregelung. 1924 wurde der Verkehrsturm auf dem Potsdamer Platz in Betrieb genommen. Der Turm der Firma Siemens war die erste Ampelanlage Europas.
Ein Nachbau steht auch heute wieder am Potsdamer
Platz
Im
Zweiten Weltkrieg wurden vier fünftel der Bebauung zerstört.
Der Platz lag an der Schnittstelle der Amerikanischen,
Britischen und Russischen Sektoren von Berlin. Kalter Krieg,
Spaltung Deutschlands und Mauerbau (13. August 1961), sowie
ein weitgehender Abriß der Kriegsruinen um Platz für eine
geplante Autobahn zu schaffen, ließen den Platz zur Einöde
werden. Der Leipziger Platz lag genauso wie der U-Bahnhof im
Niemandsland, dem Todesstreifen der Berliner Mauer. Von der
Bebauung blieben nur das Weinhaus Huth und Teile des
Grandhotel Esplanade erhalten.Erst mit
der Perestroika und der unblutigen Revolution in der DDR,
sowie dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989, änderte
sich die Situation.
©qp
Posted by HKB
Berlin
2007