Kiezreport: So lebt es sich im Mittelpunkt Berlins

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Kiezreport: So lebt es sich im Mittelpukt Berlins

Der BZ Reporter war zu Besuch auf dem Kreuzberger Mehringplatz. Mitten in der Stadt und doch am Rande der Hauptstadt. Die große Tour führte er am Donnerstag durch nach Kreuzberg.

Der Mehringplatz liegt am südlichen Ende der Friedrichstraße. Ungefähr 800 Meter weiter liegt der geografische Mittelpunkt Berlins. Trotz seiner zentralen Lage gerät der Kiez zwischen dem Zentrum und dem Bergmannkiez schnell in Vergessenheit. Dieser liegt schließlich in Mitte, jedoch auch am Rande der Hauptstadt.

Der Mehringplatz ist typisch

Bernd Surkau, einer der Anwohner, die schon seit 25 Jahren in Berlin leben sagte auch, dass er dort lebt, weil es zentral ist. Er ist schnell am Bergmannkiez und auch am Potsdamer Platz. Er sieht den Mehringplatz als typisch für die Hauptstadt. Dort leben viele Nationen und Menschen mit den unterschiedlichsten Berufen zusammen.

Surkau sieht den Platz nicht als sozialen Brennpunkt an. Es gibt natürlich hin und wieder Probleme mit den Menschen, die dort leben. Diese gibt es doch auch in anderen Städtteilen von Berlin. Alleine durch die zentrale Lage ist der Kiez für junge Leute sehr beliebt. Immer mehr Computer Spezialisten suchen sich dort neue Wohnungen, sagte Surkau.

Dauerbaustelle an der U-Bahn

Der Mehringplatz war nicht immer der Ort, der in Berlin eher im Abseits steht. Alleine bis zum zweiten Weltkrieg trafen sich dort viele Menschen. Die heutigen Rundbebauungen enstanden erst in den 60er Jahren. Damals war es sogar geplant, eine Autobahn dort vorbeizuführen. Die Bebauung sollte daher schon als Lärmschutz dienen. Joachim Rauschenbach lebt seit knapp 30 Jahren direkt am Mehringplatz. In regt besonders die Dauerbaustelle an der U-Bahn dort auf, die den Platz nicht begehbar macht. Der Markt geht durch die Baustelle einfach unter. Surkau möchte weiterhin, dass der Mehringplatz schon bald optisch lebenswerter ist.

Das ist Berlin Kreuzberg

Berlin Kreuzberg liegt außerhalb der Stadtmauern von Berlin und Cölln. Schon im Jahr 1920 wurde aus der kleinen Tempelhofer Vorstadt, der Friedrichsvorstadt, der südlichen Friedrichsvorstadt und auch der Luisenstadt der kleine Teil gebildet. Mittlerweile leben dort 153 887 Menschen. Sogar fünf Fußballvereine gibt es dort und auch zwei große Parks.

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